Beschauliches

Besonnenheit ist sicher ein Begriff, 
den jeder für sich definiert, füllt und fühlt 





Gedichte & anderes



Wohin ?

Wer bin ich, wenn ich bin ?
Wer bin ich, wenn ich nicht mehr bin ?
Wo bin ich hin ?
Bin ich, wenn ich nicht mehr bin ?
Ergibt das alles einen Sinn ?


                                C.- W. Poelmann
                                            


Die Zeit
Die Zeit, sie rennt, sie geht, sie steht.
Es tickt die Uhr, `mal laut, mal leise
und sagt dir, das die Zeit vergeht.

Du horchst und spähst nach deinem Sinn,
fragst dich: Woher, Wohin ?
je mehr der Zeit entschwunden ist.

Je mehr der Zeit entschwunden ist,
begreifst du einst des Fragens Müßigkeit.

Begreifst du einst des Fragens Müßigkeit,
stellt sich dir geschwind die Antwort ein:
Die Zeit, sie macht uns alle alt - und manche macht sie weise !

                                                         (Carsten Poelmann)




"Der Pfirsichbaum"  ist ein Gedicht von Hermann Hesse, dem deutschen Schriftsteller und Dichter, der unter anderem durch das Buch "Narziß und Goldmund" und das Gedicht: "Stufen" an Bekanntheit gewann und auch heute noch ob der Zeitlosigkeit seiner Schriften und Gedichte weiterhin gerne gelesen wird, so wie dem Suchenden ein hilfreicher Begleiter ist.


Der Pfirsichbaum

Voll Blüten steht der Pfirsichbaum
nicht jede wächst zur Frucht
sie schimmern hell wie Rosenschaum
durch Blau und Wolkenflucht.

Wie Blüten geh'n Gedanken auf
hundert an jedem Tag-
lass' blühen, lass' dem Ding den Lauf
frag' nicht nach dem Ertrag!

Es muss auch Spiel und Unschuld sein
und Blütenüberfluss
sonst wär' die Welt uns viel zu klein
und Leben kein Genuss.

Hermann Hesse




Buddhistisches Gebet

 Möge ich friedlich sein
Mögen meine Freunde friedlich sein
Mögen meine Feinde friedlich sein
Mögen alle friedlich sein.

Möge ich glücklich sein.
Mögen meine Freunde glücklich sein.
Mögen meine Feinde glücklich sein.
Mögen alle glücklich sein.

Möge ich frei sein
mögen meine Freunde frei sein
mögen meine Feinde frei sein
mögen alle frei sein.